Dietlinde Eder-Lehfeldt Rechtsanwältin 67059 Ludwigshafen am Rhein
Dietlinde Eder-LehfeldtRechtsanwältin67059 Ludwigshafen am Rhein

Hier finden Sie mich

Dietlinde Eder-Lehfeldt

Rechtsanwältin

Waltraudenstr. 14
67059 Ludwigshafen am Rhein

 

Homepage:

www.rechtsanwaltskanzlei-dietlinde-eder-lehfeldt.eu

 

 

Kommentare und Gedanken zu Rechtsproblemen findenSie auf google+

Ich bin in Rente, aber erreichbar unter

 

+49 621 59264207

Fax +4962159264213

 

Postfach 217240

67072 Ludwigshafen

 

 

Meldung einer fake-news: Am 24.05.2018 habe ich festgestellt, dass unter meiner Anschrift mit meinem Namen und meinen Telefonnummern eine "Firma  Dietlinde Eder-Lehfeldt, Modehandel"eingetragen ist. Diese Firma existiert nicht, das ist Cybermobbing, da so die ehemalige Krankenkasse versuchen könnte, ihre überhöhten Beitragsbescheide zu rechtfertigen. Ich bin Freiberuflerin, keine Firmeninhaberin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Arzthaftung

Gutachten in Arzthaftungsverfahren

Gutachten spielen in Arzthaftungsfällen eine entscheidende Rolle, da die Gerichte sich bei ihrer Urteilsfindung nicht auf den eigenen Sachverstand verlassen können.

Deshalb ist es sehr wichtig, dass bei der Abfassung und Interpretation bestimmte Begriffe auftauchen, um erstens die Beweislastverteilung für den Geschädigten zu verbessern und zweitens eine Schmerzensgeld - und Schadensersatzausurteilung zu erleichtern:

 

Begriff "grober Behandlungsfehler"

Der grobe Behandlungsfehler ist ein Spezialbegriff des Arzthaftungsrechts, mit dem ein ärztlicher Fehler bezeichnet wird, der einem Arzt schlechterdings nicht unterlaufen darf. Dazu gehören vor allem Operationen ohne Einwilligung, damit alle Operationen am falschen Körperteil, aber auch das Vergessen von OP - Material in der Bauchhöhle oder die Anwendung einer umstrittenen OP - Art ohne entsprechende Aufklärung des Patienten.

 

Wird diese Fehlerart gutachterlich festgestellt, tritt eine Beweislastumkehr ein: Der Arzt muss sich dann von dem Vorwurf des groben Behandlungsfehlers und der Fahrlässigkeit  entlasten. Deshalb muss ein Anwalt bei Bestellung eines Gutachtens unbedingt nach der Einstufung des Fehlers fragen und auf der  Entscheidung des Gutachters bestehen. Ansonsten liegt ein Anwaltsfehler vor, wenn der Prozess wegen  fehlender Feststellung für den Geschädigten verloren geht.

 

 

Vorsicht bei der Verjährungsberechnung

Arzthaftungsfälle ziehen sich häufig lange hin - das kann Taktik der Schädigerseite sein, um Verjährung zu erreichen. Problematisch ist es für den Geschädigten dann, wenn der Anwalt nur einen der Haftenden verklagt hat, meist den Arzt, aber nicht das eventuell auch haftende, möglicherweise sogar überwiegend haftende  Krankenhaus. Inwieweit das Verfahren gegen den Arzt auch die Verjährung gegen das Krankenhaus unterbricht, muss dann in jedem Einzelfall geprüft werden.

 

Vorsicht vor Abschluss eines Vergleichs

Häufig versucht die Schädigerseite einen für sie günstigen Vergleich zur Verfahrensbeendigung abzuschließen. Dabei ist Vorsicht geboten. In allen Fällen, in denen es um Soziallasten der Kommunen, Renten- und Krankenkassen geht, sind die Vergleiche unter Umständen sittenwidrig. Werden statt der Haftpflichtversicherungen die Allgemeinheit (zu sehr) belastet, ist der Vergleich anfechtbar. Der Geschädigte läuft Gefahr, nach Vergleichsabschluss und Auszahlung Schwierigkeiten bei der Gewährung von Sozialleistungen zu haben. Das Recht auf den Verzicht per Vergleich ist demnach eingeschränkt - ebenso wie das Recht der Leistungsanbieter im Gesundheitswesen per Vergleich der Allgemeinheit Lasten aufzubürden.

Hat ein Anwalt einem Geschädigten oder Schädiger zu einem Vergleich zu Lasten der Sozialkassen geraten, ist ein Anwaltsfehler zu prüfen.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Rechtsanwaltskanzlei Dietlinde Eder-Lehfeldt